Der ultimative Comfort-Dessert. Weiches, angetrocknetes Brot, das in einer reichhaltigen Vanille-Creme badet und im Ofen zu goldener Perfektion karamellisiert. Dazu eine selbstgemachte Bourbon-Karamell-Sauce. Ein Stück Seelenwärme auf jedem Löffel.
Den Backofen auf 175°C vorheizen. Eine 20x30cm Auflaufform einfetten. Das Weißbrot (oder Brioche) in ca. 3cm große Würfel schneiden. Wenn das Brot sehr frisch ist, die Würfel auf einem Backblech 10 Minuten bei 150°C antrocknen — das sorgt für eine bessere Textur im fertigen Pudding. Je trockener das Brot, desto mehr Custard nimmt es auf.
Eier, Milch, Sahne, Zucker, Vanilleextrakt, Zimt und eine Prise Muskatnuss in einer großen Schüssel verquirlen, bis alles gut verbunden ist. Die geschmolzene Butter langsam einrühren. Nicht zu viel schlagen — es soll nur verbunden sein.
Die Brotwürfel in die vorbereitete Form geben. Optional: Rosinen und/oder Walnüsse untermischen. Die Custard-Mischung gleichmäßig über die Brotwürfel gießen. Leicht mit einem Löffel andrücken, damit alles gut durchtränkt wird. 10 Minuten ruhen lassen — das Brot saugt die Flüssigkeit auf und quillt leicht.
30-35 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis die Oberfläche tiefgoldbraun ist und die Mitte nicht mehr wackelt (wie bei einem Cheesecake). Ein Zahnstocher in der Mitte sollte sauber herauskommen. Herausnehmen und 5 Minuten abkühlen lassen.
Für die Bourbon-Karamell-Sauce: Braunen Zucker und Wasser in einem kleinen Topf aufkochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Unter Rühren die Butter einrühren, bis eine glatte Sauce entsteht. Vom Herd nehmen und einen großzügigen Schuss Bourbon hinzufügen (optional). Die Sauce über den warmen Bread Pudding gießen und mit einer großen Kugel Vanilleeis servieren.
Altes, leicht angetrocknetes Brot saugt die Custard-Mischung (Eier, Milch, Sahne, Zucker) besser auf, ohne zu zerfallen. Frisches Brot wird zu Brei, altes Brot behält seine Form und bekommt diese wunderbare cremige Mitte mit einer leichten Kruste außen. Ideal: Brot vom Vortag oder Brot, das 1-2 Tage offen gelegen hat. Im Notfall: Brotwürfel im Ofen bei 150°C 10 Minuten antrocknen.
Definitiv! Rosinen sind optional — und viele bevorzugen Bread Pudding komplett ohne. Beliebte Alternativen: Schokoladenstückchen, frische Heidelbeeren, Pecannüsse, Walnüsse, oder eine Kombination aus Schokolade und Macadamia-Nüssen. Auch ein Schuss Bourbon oder Rum direkt in der Custard ist eine klassische Variante, die dem Pudding Tiefe verleiht.
Am besten schmeckt Bread Pudding frisch, direkt aus dem Ofen — dann ist die Kruste noch knusprig. Im Kühlschrank hält er sich 3-4 Tage in einem abgedichteten Behälter. Zum Aufwärmen: Im Ofen bei 160°C für 15 Minuten (bevorzugt, bewahrt die Kruste) oder in der Mikrowelle. Bread Pudding lässt sich auch wunderbar einfrieren — bis zu 3 Monate, aufgetaut im Kühlschrank über Nacht.
Nein! Bread Pudding schmeckt auch pur wunderbar — besonders wenn die Custard reichhaltig genug ist. Klassische Toppings sind Bourbon-Karamell-Sauce, Vanilla Hard Sauce (Vanille-Rum-Butter), Schlagsahne oder Vanilleeis. Hard Sauce ist in Neuengland besonders traditionell. Auch ein Schuss Kaffee-Bourbon über den warmen Pudding ist ein Genuss.
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