Goldbraun frittierte Bällchen aus Maismehl, gewürzt mit Cayenne und Zwiebel. Knusprig außen, weich und fluffig im Inneren. Hush Puppies sind der Southern-Klassiker schlechthin — und ein absolutes Muss auf jedem amerikanischen Fair.
Alle trockenen Zutaten — Maismehl, Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Salz und Cayenne — in einer großen Schüssel vermischen. Die fein gewürfelte Zwiebel hinzufügen und alles gut durchmischen, damit die Gewürze gleichmäßig verteilt sind.
In einer separaten Schüssel die Buttermilch und das Ei verquirlen. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen gießen und zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Nicht zu lange rühren — ein paar Klümpchen im Teig sind völlig okay und sorgen für die typisch rustikale Textur.
Reichlich Frittieröl in einem hohen Topf oder einer Fritteuse auf genau 175°C erhitzen. Ein Küchenthermometer ist hier sehr hilfreich, um die richtige Temperatur konstant zu halten. Zu heißes Öl = außen verbrannt, innen roh; zu kühles Öl = ölige, schlaffe Bällchen.
Mit einem Esslöffel kleine Portionen des Teigs abstechen und vorsichtig ins heiße Öl gleiten lassen. Nicht mehr als 5–6 Stück gleichzeitig frittieren — sie brauchen Platz zum Ausbacken. Die Bällchen 2–3 Minuten frittieren, bis sie von selbst an die Oberfläche steigen und goldbraun gebraten sind.
Mit einer Schaumkelle aus dem Öl nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Sofort servieren — Hush Puppies schmecken am besten frisch und knusprig. Als Beilage zu gegrilltem Fisch, BBQ oder einfach mit Honig-Butter und Ranch-Dressing zum Dippen.
Ja! Für eine weniger frittierte Variante den Backofen auf 200°C vorheizen und die Hush Puppies auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Mit etwas Öl bepinseln und 15–18 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Sie werden nicht ganz so knusprig wie frittiert, aber trotzdem lecker — und deutlich weniger Kalorien.
Absolut! Der Teig kann bis zu 24 Stunden im Voraus vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Vor dem Frittieren einfach kurz durchrühren — bei Bedarf noch etwas Buttermilch hinzufügen, da der Teig beim Stehen etwas eindickt.
Die Klassiker: Honig-Butter (weiche Butter mit Honig verrührt), Ranch Dressing, spicy Remoulade oder Chipotle Mayo. Auch ein würziger Coleslaw als Beilage passt hervorragend. In den Südstaaten werden Hush Puppies oft zu gegrilltem Fisch oder BBQ serviert.
Es gibt mehrere Geschichten dazu. Die beliebteste: Jäger und Fischer im amerikanischen Süden fütterten diese frittierten Bällchen, um ihre bellenden Hunde zur Ruhe (to hush) zu bringen. Eine andere Theorie besagt, dass Sklaven die Bällchen nutzten, um hungrige Hunde ruhig zu stellen. Egal welche Version stimmt — der Name ist kultig und einprägsam!
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